News/Blog

Geometrische Linien – das Innenleben eines Hotels

Ein gewaltiges Inneres bestehend aus drei Türmen bietet das Marina Bay Sands Hotel in Singapur. Geometrische Linien, Balkone, Fenster und Gänge zeichnen ein Muster und lassen einem den Besuch zum Erlebnis werden.

Pflanzen, Schattenbilder und Tiere

Eine Woche barfuss gehen, entspannen, sonnenbaden, tauchen…und mit der Kamera schöne Strukturen, Pflanzenknospen, Tiere, Schattenbilder festhalten. Dies inmitten des türkis schimmernden indischen Ozeans.

Inspirationsquelle Münster Bern

Geometrische Formen, Linien, gesehenes aus dem Flugzeug, die Oberfläche von Wasser….fast alles ist für mich eine Inspiration, wenn ich an einer neuen Stoffkollektion arbeite. Oft sammle ich gleichzeitig zu verschiedenen Themen selbst gemachte Fotos oder Skizzen, recherchiere dazu, lege alles gesammelte Material dazu aus, vergleiche, evaluiere, verwerfe…ein langer Prozess bis ich mich definitiv für ein Thema entscheide. Im Moment arbeite ich an den Themen – gesehenes aus dem Flugzeug, wie auch Muster, Formen und Schatten vom Münster in Bern.  Alleine schon die Muster der Gewölbedecken würden eine Kollektion füllen. Heute habe ich mich mit der Kamera auf die Suche nach dem Kleinen gemacht. Details am Dach, Zwischenräume, ein Schattenwurf, die Spuren des Steinmetzen auf dem Sandstein, Umrandungen von Bildern…alles war spannend. Wie es weiter geht, und ob schlussendlich das Münster die definitive Inspirationsquelle sein wird erfährst du in gut einem Monat.

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ICA – der Besuch des Institute of Contemporary Art in Boston 4.9.16

Beruflich ging es dieses Wochenende nach Boston. Bei bestem Wetter besuchte ich das Institute of Contemporary Art, welches wunderschön am Wasser liegt und im Moment eine tolle und sehr abwechslungsreiche Ausstellung zeigt. Mich faszinierten vor allem die zum Teil sehr grossen Installationen wie auch das Gebäude selber und die Ausblicke aus den grossen Fensterflächen. ica2ica14ica9ica5ica8ica12ica16ica7ICA15ica4ica13ica10

 

Scaffitokurs im Engadin  28.8.16

Während meiner Ferien im Engadin besuchte ich einen Scraffito Workshop. Scraffito ist eine Ritztechnik, welche bei den typischen engadinern Häuser an den Ecken zu sehen ist. Ein heller Verputz wird auf einen dunkleren Untergrund aufgetragen. Mittels Zirkel, Spachtel, Schrauben oder sonstigen Kratzwerkzeugen wird das Muster in die feuchte Masse eingezeichnet und danach die gewünschten Stellen heraus geritzt. Durch den Höhen- wie auch Farbunterschied der zwei Verputze ergibt sich je nach Lichteinfall spannende Schattenspiele und das Muster wirkt immer wieder anders. Eine schöne und entspannende Arbeit um Muster zu generieren.

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Kreativferien im Piemont 25.6.1016

Kochen, malen, Yoga und dies eine Woche lang. Zehn Frauen haben das Abenteuer gewagt und sind uns vier Kursleiterinnen ins Piemont gefolgt. Schöne und behagliche Zimmer, ein fantastischer Pool sowie ein toller Garten erwarteten uns. Der erste Tag war zum Einstimmen geplant, doch schon am Sonntag ging es mit einer Sequenz Yoga sowie einem ersten Kennen Lernen von unterschiedlichen Maltechniken los. Jede Teilnehmerin entschied selber ob und wie oft sie an den ausgeschriebenen Kursen teilnehmen wollte – ein straffer Stundenplan veranschaulichte wo wann was statt findet. Ein Einmachworkshop, Pasta machen mit einer waschechten Italienerin, ein Feuerritual sowie ein Marktbesuch rundeten das Wochenangebot in seiner Vielfälltigkeit ab. Eine Vernissage veranschaulichte uns, was für Talente in jedem von uns schlummern und was man in einer Woche – auch ohne Vorkenntnisse – erreichen kann. Der Innenhof war oft mit Lachen erfüllt. Stille beim konzentrierten Arbeiten und lautes Geplauder beim feinen Essen. Hier einige Impressionen.

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Blumenimpressionen Südfrankreichs  24.5.16

Eine Reise führte mich in den Süden Frankreichs. Neben tollen Städtchen, coolen Mustern, inspirierenden Stilleben, habe ich die gesehenen Blumen am Wegesrand mit meiner kleinen Kamera festgehalten. Ich bin immer wieder über die Vielfalt und Schönheit der Natur begeistert.

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Die Gestaltung einer Etikette für den Honig 2016              12.5.2016

Meine drei Bienenvölker haben sehr gut überwintert und strotzen im Moment nur so vor Energie und  Grösse. Die Völker nutzen jede Sonnenstunde und  fliegen von Blüte zu Blüte und der Honigraum beginnt sich langsam zu füllen. Aus diesem Grund machte ich mich gestern an das Entwerfen einer Etikette für den Honig 2016. Letztes Jahr zierte eines meiner Stoffmuster die Honiggläser, dieses Jahr soll es was neues sein. Wie immer beginne ich ohne konkrete Idee zu zeichnen, setze einzelne Strich zu Mustern zusammen, bediene mich dem Wabenmuster und zeichne sogar abstrahierte Bienen. Auch die Schriftwahl sowie den Text variierte ich. Schnell zeigte sich, dass ich dieses Jahr keine Etikette sondern einen Anhänger/Tag möchte. Zu evaluationszwecken druckte ich die Anhänger auf normales Papier aus, schnitt sie zu und hängte sie an ein 250g Honigglas. Welcher Tag es 2016 nun wird weiss ich noch nicht genau. Doch die Versuche haben mir aufgezeigt, dass ich dieses Jahr schlanke und höhere Gläser möchte,  damit der Anhänger genügend Platz bekommt. In knapp drei Wochen wird es dann in etwa soweit sein, dass die Gläser gefüllt und mit einem schönen Tag versehen werden – ich freue mich darauf.

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Siebdruck auf Holz

Was passiert wenn jemand normalerweise gerne mit Holz arbeitet, sich im Moment aber gerade mit Siebdruck beschäftigt – genau, Siebdruck auf Holz. Für ein Stoffprojekt liess ich ein Sieb mit den abstrahierten Formen einer Sukkulente belichten. Eigentlich ist das Muster dazu gedacht, eine Serie von Küchentüchern mit unterschiedlichen Mustern zu gestalten. Doch heute morgen lachte mich ein grosses Stück Flugzeugsperrholz an, und so wechselte ich spontan von Stoff auf Holz. Erste Versuche mit einer wasserlöslichen Textilfarbe misslangen, da die Muster auf dem Holz verliefen. Weitere Experimente waren nötig, um die Ideale Farbe sowie den nötigen Druck mit welcher ich die Farbe durch das Sieb presse, heraus zu finden. Nach dem trocknen schnitt ich das Holz in zwei Grössen (Postkartenformat gross und klein) zu. Nun mussten nur noch die Kanten fein geschliffen werden sowie ein hübscher Anhänger gestaltet werden. Die Holzpostkarten sind per sofort im Shop erhältlich. Nach dem Versand kann die Postkarte auch als Dekoration aufgestellt oder als Untersetzer für kleine Objekte und Tassen genutzt werden.

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Symphonie in blau/weiss

Der Blick aus dem Cockpitfenster – immer wieder ein riesiges Highlight für mich.  Auf dem Rückflug von Peking nach Zürich zeigte sich mir die Landschaft über der Weite Russlands in einer blau/weiss Symphonie. Flussläufe werden zu Mustern, zugeschneite Minen zu runden Kreisen, Strassen zu geometrischen Mustern. Alle Bilder  dazu unter News/Blog.

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Ein Kirchturm in Kopenhagen

Soeben zurück von einem Keramikworkshop in Kopenhagen schaue ich die Bilder auf meiner Kamera an. Dabei sticht der Besuch eines Kirchturms mitten in Kopenhagen heraus. Das Hinaufsteigen über steile Holztreppen glich einem  Gang durch ein Märchen. Überall entdeckte man kleine Objekte, dicke Engel, ein „gestrandeter“ Adler welcher durch das einfallende Licht wie zu schweben begann…..einfach magisch.

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Venedigs Türgriffe

Im Juni verbrachte ich einige Tage in der Lagunenstadt Venedig. Beim durchstreifen der engen Gassen sind mir die speziellen Türgriffe aufgefallen – alle zeigen männliche Gesichter. Ob sie Könige, Sklaven, Seefahrer, Beduinen oder Fantasiefratzen darstellen, konnte ich nicht heraus finden. Spannend waren auch die Gegensätze von sehr alter, verwitterter Tür zu edlem Türknauf, welcher durch seinen Glanz zeigt, dass diese Türe schon oft auf und zu gemacht wurde. Hier eine kleine Auswahl der Gesichter.türknauf7

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Eine Teedegustation an der Design schenken in Luzern, 4. -6.12.15

Meine Schwester, von Beruf Landschaftsarchitektin und Künstlerin, hat einen alten Bauernhof mit viel Land über die Jahre in ein Paradies an seltenen Pflanzen, Kräutern und Bäumen verwandelt. Da ich dieses Jahr zusammen mit Susas eine Keramikserie mit Teetassen lanciert habe, war für mich schnell klar, dass ich auch wohlschmeckende Tees für die Design Schenken in Luzern anbieten möchte. Viele unterschiedliche Pfefferminzsorten, Blumen und Kräuter wurden während des Jahres in Bioqualität angebaut, liebevoll geerntet und auf dem Dachstock getrocknet. In Gläser verpackt warteten die Pflanzen nur darauf, zu tollen Teemischungen verarbeitet zu werden. Was sich einfach anhört, ist eine intensive Arbeit. Jede Pflanze muss genau abgewogen werden. Nach dem Aufguss merkt man schnell, ob eine Mischung harmoniert oder nicht und so müssen oft mehrere Anpassungen vorgenommen werden.

An der Design Schenken vom 4. – 6.12.2015 können am Samstag und Sonntag um 15.00 Uhr jeweils gut zehn unterschiedliche Pfefferminzsorten degustiert werden. Du denkst es gibt keine Unterschiede – weit gefehlt. Nur schon die Farbe ist bei keiner Sorte gleich, geschweige denn der Geschmack. Ein Besuch lohnt sich

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Vernissage bei Cascade in Langenthal

Gestern Abend konnten wir die Ausstellung „Ausschnitte“ in Langenthal eröffnen. Wir – dies sind die Ladeninhaberin Christine Hurst welche tolle Mode aus speziellen Stoffen gestaltet, die Keramikerin Susanne Sigel sowie ich. Alte Leitern und Holzbretter dienten als Regale, in einem Heutragekorb fanden die Stoffrollen ihren Platz und die Keramikobjekte platzierten wir auf einem alten Fussschemel aus Holz. Schöne Begegnungen, tolle Feedbacks und inspirierende Gespräche fanden an diesem Abend statt.
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Workshop Färben mit Pflanzen bei Anna&Juan

Endlich war es heute so weit – ich wurde in die Technik des pflanzlichen Färbens eingeweiht. Dies vom Label Anna&Juan, welche vielfältige Workshop rund ums Thema Färben mit Pflanzen und Nachhaltigkeit anbieten und seit zwei Wochen einen Laden an der Sihlfeldstrasse in Zürich führen, wo man selbst gefärbte Wolle sowie weitere Produkte zu diesem Thema erwerben kann.

Nach einem ersten Theorieblock konnten wir Beize sowie die verschiedenen Pflanzensude ansetzten. Danach wurden wir in die Shibori – sprich Falttechnik eingeweiht wo je nach „Faltenlegung“ unterschiedliche Muster entstehen. Die Pflanzen Färberwau, Krapp, Zwiebel und Cocenille standen zur Auswahl und voller Spannung versenkten wir unsere „Päckli im Sud. Eine Stunde später – und einer Vorfreude wie Weihnachten – ging es ans Auspacken. Es ist faszinierend wie man mit einfachen Mitteln tolle Muster generieren kann. Nach einer Stunde im Cocenillabad entfernte ich das Holzstück und legte den Stoff noch kurz in der Krappmischung ein. Dadurch wurden die weissen Stellen bräunlich eingefärbt. Ein sehr inspirierender Tag ging am frühen Abend zu ende. Ich hoffe ich finde irgendwann die Zeit, bei mir zu Hause weitere Pflanzenfärbeexperimente durchzuführen.

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„Branding“ der Holzschachteln

Vor einiger Zeit habe ich mir auf einer Reise in Madagaskar neben Stempeln auch ein „Brandingeisen“ mit meinem Logo machen lassen. Sie schnitzten die Buchstaben Nb als Logo und ausgeschrieben als Namen aus einem massiven Stück Eisen – etwas was bei uns der Laser übernehmen würde. Die Verpackung der Foulards besteht dieses Jahr aus Holzboxen. Ein Material welches sich ideal zum „branden“ eignet. Da der Käufer die Holzschachtel nach dem Kauf hoffentlich für andere Zwecke weiter verwendet, entschied ich mich das Logo auf der Innenseite des Holzdeckels anzubringen. So prangern meine Buchstaben nicht sichtbar oder sogar störend auf der Box. Wie immer bei solchen Versuchen, gehe ich zu meinem Vater in die Schmiedewerkstatt. So ein massives Eisen erhitzt man nicht einfach mit einem Bunsenbrenner. Einige Versuche waren nötig, bis wir wussten wie heiss das Eisen sein muss, um das dünne Holz nicht zu verbrennen, aber doch einen guten Abdruck zu hinterlassen. Ich freue mich über das Resultat!
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Kirschholzschale mit Rindenrand

Vor einigen Jahren stellte ich aus einem grossen Stück Schwemmholz nur mit der Motorsäge und Flex eine tolle Schale her. Ich erfreue mich heute noch jeden Tag an ihr. Ihre „unperfekte“ Form wie auch gewissen Schnitte im Schalenrand machen gerade ihren Reiz aus. Heute wollte ich noch einmal eine Schale aus dem gefällten Kirschbaum meiner Nachbarin machen – wieder nur mit Motorsäge und Flex, wenn auch etwas kleiner. Gedacht getan. Material nach vorne hiefen, Motorsäge bereit stellen, Schnittschutzlosen anziehen und los konnte es gehen.

Entstanden ist eine hübsche Schale welche noch den Rindenbrand an der obersten Kante aufweist. Da das Holz noch sehr nass ist, ist ein verziehen oder sogar Reissen möglich – mal abwarten.

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Shopper und Co.

Erinnert ihr euch noch, als ich letztes Jahr in NYC eine riesige Werbeblache den Bauarbeitern abgeschwatzt und mit nach Hause genommen habe? Diese lag nun fast ein Jahr ungenützt im Atelier rum. Heute beim Einkaufen riss mir die Papiertasche und Pfirsiche, Auberginen und Co. kullerte über den Boden – dies zu meinem grossen Ärger. Nun muss eine stabilere Einkaufstasche für den Alltag her. Schon auf der Heimfahrt erinnerte ich mich an den Blachenstoff. Zu Hause holte ich ihn sowie die Nähmaschine sofort hervor. Diese leistete Schwerarbeit beim Anbringen der Henkel – welche aus  rotem Spannset  sind und sich superschön und kontrastreich von der Tasche abheben. Und einige Zeit später halte ich meinen ersten selbst genähten Shopper in der Hand. Noch nicht perfekt aber ideal zum austesten wie stabil und strapazierfähig das Material ist. Wer weiss vielleicht entsteht ja mal eine Taschen oder Shopperserie – Lust darauf hätte ich nach den heutigen Versuchen.

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Eine Etikette für den Waldhonig 2016

Meine Bienen leisten dieses Jahr enormes. Wir kommen kaum nach, die vollen Honigwaben durch leere zu ersetzen, den Honig zu schleudern, abzufüllen und mit Etiketten zu versehen. Bisher versah ich die Gläser mit einem Band und Tag daran. Dieses Jahr wollte ich eine „richtige“ Etikette gestalten. Nach einigem pröbeln entschied ich mich für die einfachste Variante – ein Muster aus der diesjährigen Stoffkollektion als Hintergrund und Text. Der Honig kann gekauft aber auch gegen etwas getauscht werden.

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Ein Löffel aus Kirschholz

Eigentlich wollte ich nur schnell etwas im Atelier holen, als mein Blick auf ein kleines Stück Kirschholz viel. Mit dem Bleistift zeichnete ich die Umrisse eines wuchtigen Löffels ein. Mit Blick auf die Uhr sagte ich mir: Nur schnell die Vertiefung schnitzen. Nach der Vertiefung dachte ich: Die Kontur zu definieren wär jetzt toll – komm mach ich jetzt auch noch….und drei Stunden und eine Blatter später ist der Löffel fertig. Ein spezielles Objekt mit langer Vertiefung, welches wunderbar in der Hand liegt.

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Strukturen aus der Luft 2

Kurz vor dem Landeanflug in Shanghai zeigte sich die Landschaft in wunderschönen geometrischen Formen und vielen Farbschattierungen. Flüsse übernahmen die weiche Linienführungen, die Palmherzplantagen das streng geometrische. Was von oben so schön aussieht, ist in Wirklichkeit eine kleine Naturkatastrophe – Monokultur und Überdüngung – so dass die Felder nach wenigen Jahren ausgebeutet sind und brach liegen.

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Ruth Asawa – Drahtobjekte

Das Museum für moderne Kunst in San Francisco zeigt im Moment eine Ausstellung von Ruth Asawa. Sie befasste sich über Jahre mit dem Material Draht. Filigrane, poetische, mehrschichtige und faszinierende Objekte sind dabei entstanden. Und obwohl sie eher unvorteilhaft in einem Zwischengang präsentiert werden, berührten sie mich. Ein Besuch lohnt sich.

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Die Farbpalette des Bienenpollens

Meine zwei Bienenvölker sind zum Leben erwacht und nutzen jeden schönen Tag um Pollen und Honig zu sammeln. Das Volk wächst und gedeiht und wird von einem kleinen Häufchen bald auf über 50`000 Bienen pro Volk angewachsen sein. Von was für Pflanzen und Bäumen die zum teil sehr roten, beigen, gelben und orangen Pollenhöschen stammen, lässt sich nur erahnen.

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Schattenbilder

Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Stärke. Der Schattenwurf wiederspiegelt ein Objekt oft in zarter Weichheit, da die Konturen leicht verschwommen sein können. Er kann bei unterschiedlichen Lichtquellen aber auch mehrschichtig und ganz klar sein. Hier einige sehr unterschiedliche Beispiele eines Objektes auf dem Garagendach, eines Kartons in der Küche, eines Kronleuchters in Peking, einiger Gräser in Afrika sowie das Schattenbild eines blühenden Kirschbaumes in Japan.

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Drucken mit Holzstempeln

Ich liebe das Stöbern in Brockenstuben. Gestern entdeckte ich unter Kisten drei alte Holzstempel welche super zu meinem Stoffthema passen. Heute habe ich sie ausprobiert. Bei einem der Holzstempel ist ein kleines Teilstück abgebrochen, doch ansonsten funktionieren sie einwandfrei. Auf Stoff sogar noch besser als auf Papier.  Als Anhänger oder Buchzeichen sehen sie super aus. Nächste Versuche mit Stofffarbe folgen. stempel1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lavendelkissen

Wer kennt es nicht, die unzähligen kleinen Stoffreste die zu klein sind um etwas „anständiges“ daraus nähen zu können, und einem doch zu schade sind um weg zu werfen.

Gestern abend bin ich auf die getrockneten Lavendelzweige aus meinem Garten gestossen – und da war klar, was aus den kleinen Stoffresten werden soll – Lavendelkissen. Schnell genäht, Lavendel abpullen (meine Hände riechen auch heute nach x mal waschen noch nach dieser Blume), einfüllen, zunähen und fertig ist das beruhigende Duftkissen. Ob in den Schrank gehängt oder auf dem Nachttisch liegend – der Duft des Sommer im Winter könnte nicht schöner sein!lavendelkissen1

 

 

 

 

 

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Löcher als Gestaltungsmittel

Eine Ausstellung in Peking faszinierte mich kürzlich. In einem grossen Raum hing ein einzelnes Werk. Von weitem zeigt es ein Blatt mit seiner Struktur. Erst von nahme sah ich, dass die Struktur aus tausend unterschiedlich kleinen Löchern welche aus einem Papier ausgestanzt waren besteht.

Beim verlassen der Galerie stellte ich fest, dass auch die Fassade des Gebäudes ein Lochmuster aufweisst:-)

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Der Werkstoff Holz im Design
Kürzlich besuchte ich die Ausstellung Against the Grain im Designmuseum in New York. Thematisiert wurde der Werkstoff Holz in der heutigen Kunst sowie im Design. Verrückte, spannende und fast unmöglich erscheinende Projekte wurden gezeigt. Hier drei Beispiele, zuerst immer in Nahaufnahme. Würdest du erraten um was es sich handelt?
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Aneinander gereiht, aufgestellt…
Die ersten fünf Tage des neuen Jahres verbrachte ich in Peking. Mit vielen neuen Eindrücken und Gesehenem kam ich zurück. Erst beim betrachten der Bilder zu Hause erkannte ich, dass einie Fotos sich mit dem Thema aneinander reihen, Abfolge beschäftigen. Hier ein kleiner Ausschnitt.
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Einen guten Start in ein facettenreiches 2015
Für mich geht ein spannendes Jahr zu ende, als krönender Abschluss sicher die Vernissage im Cascade/Langenthal. Euch allen wünsch ich nun ein gesundes, buntes und facettenreiches 2015 – mit Bildern aus meinem Garten umgesetzt.
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Vernissage bei Cascade in Langenthal am 13.12.14
Zum ersten mal konnte ich gestern meine komplette Stoffkollektion bei Cascade (Christine Hurst) in Langenthal präsentieren. Die kleinen Objekte fanden in extra dafür gesuchten alten Werkzeugkisten platz, die grösseren Objekte wurden auf einer alten Scheunentüre gezeigt – ein Hauch von Atelier kam dadurch auf. Über den regen Besuch freuten wir uns sehr, ein herzliches Dankeschön an alle die da waren! Bis anfang Januar sind die Stoffe und Objekte noch zu sehen.
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Schokoladenlöffel
Der Dezember ist bei mir der „Guetzlibackmonat“. Einige der süssen Leckereien werden mit Couverture verziert. Doch was macht man mit der übriggebliebenen Schokoladenglasur. Genau- zu dekorativen Schokoladenlöffel verarbeiten, schön verpackt ein tolles Mitbringsel für kalte Wintertage. Und so gehts.
1. Alte Silberlöffelchen in der Besteckschublade heraussuchen.
2. Die Stile leicht erhöhen, damit der Löffelkopf eben ist.
3. Mit der übrig gebliebenen Couverture füllen und trocknen lassen.
4. Mit Zuckerguss nach belieben verzieren.
5. Schön einpacken und verschenken oder sich eine Tasse heisse Milch machen und selber geniessen!schoggilöffel2
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Vernissage im DAS Atelier/Ratatui Thun
Am 21.11.14 fand die Vernissage im Ratatui in Thun statt. Zusammen mit Elif, dem Keramikatelier Stiftung Bad Heustrich sowie dem DAS Atelier Team. Eine bunte Mischung aus tollen Steingutobjekten, glitzernden Kränzen, Papierprodukten, Kerzen und hölzerne Sachen. Viele schöne Begegnungen und tolle Gespräche fanden an diesem Abend statt. Einige Bilder kurz vor der Eröffnung.
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Ein Wintermärchen – La Traviata im Bolschoi Theater in Moskau
Auf meiner Wunschliste stand schon lange ein Besuch im Bolschoi Theater in Moskau. Ein 24stündiger Aufenthalt machte es möglich. Ich ergatterte mir eines der letzten Tickets. Mein Sitzplatz: fünfter Balkon erste Reihe! An der Garderobe erhielt ich einen alten Feltstecher „à la Pretty Women“ und genau so fühlte ich mich auch ein wenig. Das Publikum war bunt gemischt, aber alle trugen festliche Garderobe. In der Pause gab es kleine Häppchen und Grün-oder Schwarztee (nicht wie erwartet Wodka). Einmal im Samtsessel versunken, wollte ich gar nicht mehr aufstehen….
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Sitzgelegenheiten auf den Strassen dieser Welt
Sofas, einfache Holzstühle, zusammengebastelte Sitzobjekte, spannende Eigenkreationen… welche irgendwo draussen auf der Strasse stehen, und noch in Gebrauch sind… mit der Kamera  festgehalten.
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Objekte rund ums Thema Grundriss/Umriss
Passend zur Stoffkollektion entstehen unterschiedliche Objekte aus Wachs, Papier, Metall oder Keramik. Die meisten Objekte errinnern neben der architektonischen Form an Diamanten oder Kristalle. Hier ein erster kleiner Einblick.
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Keramikserie „Towers“
Vor einigen Wochen erhielt ich in einem zweiwöchigen Kurs bei Laurin Schaub einen Einblick in das Drehen auf der elektrischen Scheibe. Es war mein Ziel, dass jedes Objekt zwei Funktionen erfüllt. So entstanden Vasen, welche gedreht zur kleinen Törtchenplatte werden. Die weisse Glasur soll die Form optimal zur Geltung bringen. Der Rand/Fuss auf beiden Gebrauchsseiten habe ich bewusst unglasiert belassen, er soll einen Akzent setzen. Am meisten freue ich mich aber über den „Abfallturm“. Alle „aussortierten“ gedrehte Objekte habe ich aufeinander gestapelt und wurden dann von Laurin mit Glasur übergossen und  gebrannt. Im Brand verzog und neigte sich die Säule, was dem Objekt ein „spezielles“ Aussehen verleiht.
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Wandobjekt aus Metall
Inspiriert von meiner zweiten Stoffkollektion gestalte ich im Moment Objekte mit Ecken und Kanten, welche entfernt an Diamanten, Kristalle aber auch Grundrisse und Architektur errinnern. Was in Papierform begann, setzte ich nun in Metall um. Ideal, wenn der eigene Vater eine Schmiedewerkstatt hat und man beim Materialzuschneiden, Schweissen und Schleifen fachmännische Hilfe hat, denn was so einfach aussah, entwickelte sich zur kniffligen Präzisionsarbeit. Zuerst schnitten wir die einzelnen Metallstücke anhand der Zeichnung zu, danach legten wir alles plan auf den Schweisstisch, bevor es ans zusammenfügen ging. Nach dem Zusammensetzen der Aussenform, merkten wir, dass wir ein Metallstück anstelle der Innenseite aussenbündig fixiert hatten, wodurch alle Innenstücke erneut angepasst werden mussten. Einige Stunden später hielt ich meinen Prototypen in den Händen. Gespritzt verschönert er nun die Wand. Und wer weiss, vielleicht folgen noch mehrere dieser Wandtatoos.
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„Verpackungsmaterial“ auf den Strassen New Yorks gefunden
Soeben kehrte ich mit einem schweren Koffer aus New York zurück. Der Grund dafür? Da muss ich etwas weiter ausholen. Bei schönstem Wetter schlenderte ich durch die Strassen dieser Stadt, als ich an einer Ampel warten musste. Ich beobachtete Bauarbeiter, welche grosse bedruckte Planen am Strassenrand zur Entsorgung aufstappelten. Die Farbe des riesigen Plakates faszinierte mich sofort, sah ich doch einige Töne meiner neuen Stoffkollektion darin wieder. Wie gebannt blieb ich angewurzelt stehen. Frag den Bauarbeiter ob du ein Stück davon haben kannst – schrie eine innere Stimme in mir, spinnst du, was willst du mit dieser Plane – sagte eine andere Stimme. Nach kurzem Zögern sprach ich den Arbeiter bei den Planen an. Was sie den mit diesem „Stoff“ machen würden – fragte ich. Dies werde alles am Abend aufgeladen und entsorgt. Es sei ein riesiges Plakat für eine Kleidermarke gewesen – fügt er an. Warum ich mich denn dafür interessiere. Ich erklärte ihm, dass meine Stoffkollektion solche Farben aufweise und spontan könne ich mir vorstellen, aus der Plane eine tolle Verpackung zu gestalten mit dem Hintergedanken des Upcyclings. Vom Gerüst ruft der Chef runter, was denn da unten los sei. Kurz erklärt kommt er runter und freut sich riesig, dass eine Schweizerin Interesse an seiner Plane zeigt. Wie viel ich den wolle. Schüchtern sage ich zwei Meter. Ach was, zwei Meter sei nichts, ich solle doch minimum zehn Meter nehmen. Kaum ausgesprochen greift er beherzt zum Messer, ruft nochmals zwei Arbeiter zu sich und schon gehts los. Nach wenigen Minuten halte ich ein sehr schweres Bündel Plane in den Armen – ich kann mein Glück kaum fassen. Die paar Blocks zu meinem Hotel lege ich keuchend zurück und zu meinem grossen Glück passt das gute Stück auch in meinen Koffer.
Kaum zurück beginnen erste Nähversuche:-)
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Inkodye – Stoffe mit Hilfe der Sonne gestalten
Inkodye – dies ist keine neu entdeckte Tierspezies, sondern der Name einer lichtempfindlichen Flüssigkeit. Erfunden und produziert wird sie in Amerika. Funktionieren tut sie – vereinfacht gesagt – wie ein Fotopapier. Man trägt die Flüssigkeit auf einen Stoff auf, lässt ihn trocknen, legt ein Muster, ein Pflanzenstück, eine Schablone, ein Foto etc. auf das Gewebe, klemmt dieses zwischen Glasplatten ein, damit alles schön flach liegt, und geht damit an die Sonne. Nach knapp acht Minuten Belichtungszeit ist das gewählte Motiv appliziert. Jetzt schnell unter den Wasserhahn und das Textil auswaschen. Dies unterbricht den Entwicklungs- und Belichtungsprozess. Trocknen lassen è voilà, so schnell lässt sich ein Stoff gestalten oder ein T-Shirt zum Unikat umwandeln! Das Produkt gibt es in ca. acht verschiedenen Farben, welche auch untereinander gemischt werden können. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Ausprobieren lohnt sich!
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Ein leuchtendes Haus
Mit einem fluoriszierendem Klebeband  zeichne ich die Umrisse eines Hauses auf Glas. Vorallem in der Nacht wird aus dieser 2D Zeichnung ein 3D Objekt. Diese Arbeit schliesst sich an eine Installation an, welche ich früher einmal in einem Hausflur realisiert habe, zu sehen unter Leuchtobjekt.
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Strukturen und Muster Marrakechs
Strukturen findet man überall wenn man genau hinschaut – oft achtet man sich im Alltag aber nicht. Eine Reise führte mich nach Marrakech – eine Stadt wie aus dem Märchenbuch mit vielen traumhaften Mosaiken, bunten Märkten, skurrilen Gebäuden, riesigen Kakteengärten… wo man auch hinschaute sah man inspirierende Muster – von Schuhsohlen welche zum Trocknen an der Sonne lagen, über Häuserfassaden, bis hin zu Kakteen.
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Drehen auf der Scheibe

Ein zehntägiger Kurs – drehen auf der Scheibe – ermöglichte mir das Material Keramik näher kennen zu lernen. Die ersten zwei Tage stand das Zentrieren und Drehen von Kuben und Hohlgefässen im Vordergrund. Die restlichen Tage konnte jeder Teilnehmer an seinem eigenen Projekt arbeiten, jederzeit unterstützt vom Kursleiter.

Bei mir stand die Form im Vordergrund. Durch das Drehen entstehen automatisch runde Objekte. Dieses runde/weiche versuchte ich durch kantige Formgebungen zu brechen, angelehnt an die Formen von Towers/Kontrolltürmen auf Flughäfen. Im weiteren war es mir ein Anliegen, dass jedes Objekt zwei Gebrauchsfunktionen erhält. Sie ist ein Objekt je nach dem wie man es stellt eine Vase, dreht man es um wird es zum Kerzenständer. Enstanden ist eine Serie von 16 Einzelstücken, welche im Moment gerade den Vor wie auch Glasurbrand durchlaufen. Bilder der gebrannten Objekte in Gebrauch folgen.

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Spannende Strukturen aus der Vogelperspektive
Wer macht es nicht gerne, auf einem Tagflug die unter sich vorbeiziehende Landschaft bewundern. Spannende Landschaftsstrukturen, zugefrorene Flussläufe, Schneeverwehungen etc. von meinem Flug Tokyo – Zürich.
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Upcycling einer alten Türe
Was macht man mit einer alten, nicht mehr gebrauchten Türe, welche man wegen der speziellen Aussenfarbe aufbewahrt hat? Dies fragte ich mich, nachdem ich zum xten mal über sie drüber stolperte. Ein „Bänkli“ bräuchte ich eigentlich noch vor mein Atelier, um in der wärmeren Jahreszeit meine Pause in der Sonne sitzend verbringen zu können. Gedacht – getan. Mit minimalem Werkzeug (Stichsäge, Hammer, Bohrer, Meter, Leim und Holzdübel) machte ich mich ans Werk. Ich setzte mir zum Ziel, nur Bestandteile der Türe sowie keine Schrauben/Nägel nur Holzdübel zu verwenden. Los gings. Nicht alle Schnitte gelangen schnurgerade, doch aus der Türe entstand innerhalb eines Morgens eine tolle, stabile Sitzbank. Der Frühling kann kommen.
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Ein Teppich Namens ZRH
Die Umrisse des Flughafen Zürich als handgeknüpfter Teppich – flauschig weich in Rot.
Diese Arbeit entstand paralell zum Projekt „Schedule“. Flughäfen gelten als Nichtorte. Für die meisten Menschen sind sie jedoch Orte des Wartens, der Freude, der Hoffnung, des Ankommens und des Abschiedes. Aber auch der Hektik. Bewusst habe ich daher den Teppich von Hand in stundenlanger Arbeit selber geknüpft und mich dabei gefragt, was ein Flughafen für mich bedeutet.
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Löffel schnitzen I
Wie im alten Jahr, geht meine Leidenschaft für das Löffelschnitzen auch im 2014 weiter. Die neuen Schnitzwerkzeuge – Christkind sei dank – kommen zum ersten mal zum Einsatz und ich bin begeistert von ihnen. Abziehstahl in unterschiedlichen Formen ermöglicht ein Verfeinern der Innenrundungen, so dass schleifen kaum nötig ist. Heute bearbeitete ich ein Stück Nussbaumholz. Zuerst zeichnete ich die Form auf, gefolgt vom Schnitzen der Vertiefung, bevor ich die Grobform herausgesägt habe. Danach hiess es schleifen, schleifen, schleifen…
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Samenkapseln – Inspiration pur

Auf allen Kontinenten hebe ich Samenkapseln, tolle Blätter, Schneckhenhäuschen, Knochen, Steine…auf. Die Sammlung wächst langsam aber stetig. Oft ertappe ich mich, wie ich all die Schönheiten bestaune, ihr Innenleben studiere und mich kaum an ihnen satt sehen kann.  Der Wunsch wächst, die Formen zu abstrahieren und mit ihnen ein neues Projekt zu lancieren – wer weiss vielleicht erneut mit dem Material Stoff. Bilder unter News/Blog.
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Löffelschnitzkurs bei Nic Webb in London
Nic Webb gilt als der Holzkünstler schlechthin. Sein Markenzeichen sind vorallem handgeschnitze Löffel in allen Grössen und Formen. Aber auch Schalen und Objekte aus Holz sind von ihm an Ausstellungen überall in der Welt anzutreffen. Ein bis zweimal pro Jahr gibt er einen eintägigen Kurs bei sich im Atelier – und ich war eine der sechs glücklichen Teilnehmer/innen. Nach einer herzlichen Begrüssung tauchten wir ein ins Thema Holz und Löffel. Angefangen vom richtigen Spalten eines Astes, über das Bestimmen der einzelnen Hölzer, Werkzeugkunde, viel eigenständigem Schnitzen bis hin zum Fachsimpeln und feinem Essen im Atelier fand alles in diesen sieben Stunden Kurs platz. Glücklich und erfüllt, mit viel neuen Wissen, aber mit schmerzenden Händen und voller Holzspäne gings am Abend spät wieder zurück in die Schweiz.
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Eine kleine Prise macht oft den grossen Unterschied
Eine Prise eines Gewürzes in einem Gericht macht oft das gewisse Etwas aus. Was ist schöner als diese Prise mit einem tollen Löffelchen zum Teig oder in die Suppe zu geben? Jedes Priselöffeli ist ein Unikat aus unterschiedlichen Hölzern  von mir in Handarbeit geschnitzt, geschliffen und geölt. Jedes Löffelchen liegt anders in der Hand, darum ist ein „in die Hand nehmen“ und befühlen umso wichtiger. So sucht sich meist das Löffelchen den neuen Besitzer aus. Zu erwerben sind die Prisenlöffelchen direkt bei mir oder ab dem 13. November in meinem Pop-up Store an der Brunngasse 58 in Bern.
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Flechtkurs in Madagaskar
Wer will in einem fernen Land schon nicht die Bräuche sowie das landestypische Handwerk kennen lernen. Mir geht es jedenfalls immer so. Ich hatte grosses Glück, dass ich auf der Masoala Halbinsel in Madagaskar in die Kunst des Grasflechtens eintauchen durfte. Ein ganzer Nachmittag nahmen sich die Frauen des Dorfes Zeit um mir und einer weiteren Schweizerin zu zeigen, wie man ein Körbchen/Tasche flechtet. Was sich einfach anhört ist jedoch schwieriger als gedacht. Erstens da am Boden und in einer für uns untypischen Haltung geflochten wird, und zweitens – für mich – kein logisches Websystem ersichtlich war. Von Sprachproblemen, hoher Luftfeuchtigkeit und zu wenig Geschick meinerseits mal ganz abgesehen.
Doch das Ergebnis lässt sich sehen. Es war sehr spannend zu sehen, wie geschickt die Madagassen sind und mit wie einfachen Mitteln sie sich zu helfen wissen. Hier kurz die Arbeitsschritte: runder Grashalm aufmachen, glattstreichen, mit einer Nadel halbieren, Grässer längs und quer unter den rechten Fuss legen, mit dem Flechten beginnen, drehen, weiterflechten bis gewünschte Breite erreicht ist, Ecken eindrechen, anziehen, rundflechten bis gewünschte Höhe erreicht ist, Abschluss in zwei Runden und Festnähen.
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Meine Stoffmuster als Ornamente in Holzgeschnitzt
Meine Stoffmuster werden in Holz geschnitzt. Nicht etwa gelasert – sondern von Hand in traditionellem Verfahren geschnitzt. Eine Zusammenarbeit mit der Holzschnitzschule Brienz macht dies möglich. So entsteht im Oktober eine kleine limitierte Auflage von archaische, massive Holz/Schneidebretter, welche mit meinen unterschiedlichen Stoffmustern versehen werden. Mal ganzflächig das Holz verziehrend, mal nur am Rande angedeutet – jedes Stück ist ein Unikat und einmalig in seiner Art. Die Schüler haben freie Hand bei der Holzwahl wie auch in der Gestaltung des Objektes.  Der Kunde erhält auf dem Beilagetag Informationen zur Holzart, sieht den Arbeitsprozess sowie welche Person sein ausgewähltes Brett gestaltet hat. Ab November auf der Homepage wie auch im Pop-up Store in Bern erhältlich.
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Versuch: Katzenhaar filzen

Das ist Filou – meine vierjährige Katze. Pünktlich zu Frühlingsbeginn bis in den Herbst hinein beginnt er zu haaren. Anstelle mich über die herumfliegenden Haarbüschel zu ärgern, begann ich ihn wöchentlich  zu bürsten und die Haare zu sammeln. Die Ausbeute war gross – schon nach zwei Monaten war meine Papiertüte voll.Mich interessierte, ob sich Katzenhaare genau so gut filzen lassen wie Schafswolle. Wie bei der Wolle versuchte ich die Haare mal längs mal quer übereinander zu legen. Ich benetzte die ausgelegten Haare gut mit Seife/Wassergemisch und begann ganz fein zu reiben. Nachdem sich die Haare schon nach kurzer Zeit ein wenig ineinander verwoben hatten, nahm ich für die Formgebung eine Plastikhalbkugel. Nun hiess es sanft und doch mit nötigem Druck die Haare zu verfilzen, so dass die nötige Stabilität erreicht wird. Nach einer längeren Zeit reiben, seifen, reiben verdichteten sich die Haare und spannten sich mehr oder weniger straff über die Halbkugel.

Ein archaisch wirkende kleine, sehr leichte Schale ist aus dem gesammelten Fell entstanden.

Durchmesser: 15cm, Höhe: 7cm, Gewicht: 10g, braungrautöne, formstabil

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Schmuckobjekte von Karen Pontappidau

In einer Schmuckgalerie in Amsterdam konnte ich letzte Woche  Schmuckobjekte der Künstlerin Karen Pontappidau bewundern. Sie verwendete für ihre schachtelartigen Broschen bemalte Leinwand. Leinwände hängen normalerweise in Rahmen an den Wänden. Bei Auktionen werden je nach Maler unsummen für die gebotenen Bilder bezahlt, für Schmuck welchen nicht die Wände sondern ihre Besitzer zieren, gibt man meist weniger aus – darauf möchte sie laut Galerist anspielen.

Über hundert farbig bemalter Broschen sind auf grossen Tischen ausgestellt. Zusammen mit den Verkaufsschachteln entsteht eine surreale, architektonische Landschaft.

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Poetische Objekte aus dem 3D Scanner

3D Scanner – erst kurz ist diese Technologie auf dem Markt und schon erobert sie die Kunst und Designwelt – nicht ohne Grund. Zu sehen welche neuen Möglichkeiten einem sich da auftun ist faszinierend – hauchdünne, ja transparente Wandstärken sind genauso möglich wie das Drucken von  hoch komplexen Formen. Hier einige Beispiele aus dem MAD-Museum of Design in New York.

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Samosas selbst gemacht!

Samosas sind gefüllte Teigtaschen, welche mit Gemüse, Poulet oder Fisch und vielen Gewürzen und Kräutern gefüllt und im heissen Öl ausgebacken werden. Man kann sie heiss oder kalt, mit süss-saurer Sauce oder ohne geniessen. Vorallem in Indien und Afrika sind diese leckeren Häppchen anzutreffen. Auf der Insel Chole in Tansania wurde ich in die „Kunst der Samosa-Herstellung von den einheimischen Frauen eingeweiht“. Wieder erwarten ist es eigentlich sehr einfach diese Teigtaschen herzustellen. Hier das Rezept dazu sowie die „Samosa-Faltanleitung“ in Bildern.Samosas3

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1. Einen Teig aus Wasser und Mehl herstellen und diesen kurz ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit das gewünschte Gemüse/Fleisch/Fisch klein schneiden. Wir verwendeten für unsere Samosas Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten und Chilischoten. Die Gemüsemischung kurz andünsten und mit Salz und Limettensaft abschmecken. Zusätzlich würzten wir die Gemüsemischung noch mit zerstossenen Koriandersamen, Senfsamen und etwas Kardamompulver.

3. Den Teig in faustgrosse Portionen teilen. Jede Teigkugel zu einem Kreis auswallen und diesen wiederum vierteln. Danach „Teigtütchen“ nach Bildanleitung falten. Am Schluss den Teig mit etwas Wasser bestreichen, damit das Samosa beim Fritieren nicht auseinander fällt.

4. Die Teigtasche mit dem Gemüse füllen, den Rand wieder mit Wasser bestreichen und das Samosa „schliessen“.

5. Öl in einer weiten Pfanne erhitzen. Sobald es heiss ist, die Samosas ins heisse Öl geben und zwei bis drei goldig fritieren. Vorsicht vor Ölspritzern. Ich fritierte die Häppchen in einer alten Pfanne, bis an den Rand mit Öl gefüllt über dem offenen Feuer – der gebührende Abstand zur Pfanne auf dem Foto erklärt sich dadurch, dass ich jede Sekunde damit rechnete, dass die ganze Pfanne in Flammen aufgeht – nichts dergleichen passierte. Die Samosas, serviert mit einer süss-saueren Sauce schmeckten einfach himmlisch!

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Mumbai aus dem Tuk-Tuk

Früh morgens machte ich mich mit einem Tuk-Tuk (Dreirad mit Motor) in Mumbai auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Alle fünf bis zehn Minuten knipste ich mit meiner kleinen Kamera ein Bild. Das Dach des Dreirades wird dadurch wie zu einem Begrenzungsrahmen. Wenn man genau hinschaut, erkennt man kleine und spannende „Alltagssituationen.

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Glühwein & Kekschen

Alljährlich findet traditionell das „Glühwein & Kekschen“ bei uns zu Hause statt. Freunde kommen zusammen, trinken Glühwein, geniessen Käse, Wurst und Brot bevor es ans Kekschen essen geht. Dieses Jahr präsentierte ich die Keckse in/auf einem Service aus der Brockenstube. Wie immer „müssen“ die geladenen Gäste etwas mitbringen – dieses Jahr war es ein Ausstechförmchen. Die Mitbringsel wurden dekorativ an einen Ast über dem Esstisch drapiert.

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Advent Advent

Glühweinduft, Kerzenlicht, ein Glitzern und Funkeln – wer kennt sie nicht – die Adventszeit. Alles darf etwas farbiger, voller und leuchtender sein als sonst. Es braucht nicht viel: Tannenzapfen aus dem Wald, Fruchtstände aus dem Garten, alte Kugeln und Christbaumanhänger neu drapiert, aus Stoffresten nähe ich Herzen, Knöpfe werden bezogen – die Lust auf Handarbeit, Kränze binden, Weihnachtsguetzli backen ist geweckt. Erste Bilder dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Noch mehr Aventstimmung bei Linck Keramik, Zollikofen

Schlichte, ja schon fast architektonische Formen, die Farben schwarz-weiss, wunderschön arrangiert – dass ist die Ausstellung von Linck Keramik in Zollikofen. Unter dem Titel „Afternoon in Hampstead“ kann man bei Tee und Kekschen die neuesten Kreationen bewundern, wie immer wird das ganze Haus zur Ausstellungsfläche. Ein Besuch lohnt sich – das eintauchen in ein Märchenland ist dabei garantiert!

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Der Blick hinter eine Tür

Wer macht es nicht gerne – neugierige Blicke in offen stehende Türen werfen. Sie gewähren einem einen kleinen, begrenzten Einblick in ein fremdes Leben.

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Farben und Verzierungen bei Cupkakes

Die Weihnachtszeit eilt in grossen Schritten herbei – Guetzli backen gehört da einfach dazu. Um mich „in Form“ zu bringen, erteilte ich einen Cupkakes- Kurs. Über hundert wunderschön verzierte Unikate von exzellentem Geschmack entstanden an diesem Kursabend. Nachfolgend eines der feinen Rezepte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nutella-Birnen Cupcakes

250g Birnen

1 Pack Vanillezucker

2 EL Birnenschnaps

100g Nutella

60g Blockschokolade

180g Mehl

1 EL Kakaopulver

2 TL Backpulver

2 Eier

60 Zucker

100g Joghurt

1 dl Rahm

50 ml Öl

12 Papierförmchen

 

  1. Papierförmchen in die Vertiefung des Muffinsblechs legen.
  2. Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und klein würfeln.
  3. Mit Vanillezucker und Zitronensaft, nach belieben mit dem Birnenschnaps erhitzen und 3 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Etwas auskühlen lassen
  4. 60g Nutella in obige Mischung geben und gut verrühren.
  5. Eier mit Zucker, Joghurt und Öl verquirlen. Diese Masse mit Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
  6. Die Nutella-Birnen-Creme unterheben sowie die Schokoladestücken unterziehen.
  7. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
  8. Den Teig in die Förmchen füllen. Im Backofen (Mitte) 20-25 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen.
  9. Den Rahm steif schlagen und die restlichen 40 g Nutella unterziehen. Kühl stellen. Mit einem Dressiersack Häubchen auf die ausgekühlten Cupecakes spritzen, mit einem Birnenschnitz und Schokoladestückchen dekorieren.

Viel Spass beim ausprobieren!
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Farb- und Musterinspiration pur

Während einer Reise durch Tansania begegneten wir oft wunderschönen, bunten und toll gemusterten Vögeln in jeder Grösse. Die Musterung wie auch die Farbkombination des Gefieders dienen nun als Inspirationsquelle für neue Projekte.

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High Line, New York

Drei Waggonladungen mit gefrorenen Truthähnen – dies wäre beinahe das unglamouröse Ende der „High Line“ gewesen. Die Truthähne waren im Jahr 1980 die letzte Fracht auf der Hochbahntrasse in New York, bevor der Betrieb eingestellt wurde. Seither verkamen die Gleise zu einer Industrieruine, und es drohte der Abriss. Stattdessen aber ist aus dem Schandfleck in den vergangenen Jahren eine der größten Attraktionen der Stadt geworden.

Für das Konzept machten die Landschaftsarchitekten von James Corner Field Operations gemeinsame Sache mit den Architekten Diller Scofidio + Renfro. Sie kombinierten urbane mit natürlichen Elementen und schufen so ein idyllisches Refugium inmitten des hektischen Großstadttrubels. In verschiedene Zonen aufgeteilt, treffen hier Natur und Industrie-Charme aufeinander: Wege aus glatten Betonplanken winden sich durch den Park, an vielen Stellen wurden die original Schienen der High Line inmitten der Beete wieder verlegt. Der Clou: Die Fugen zwischen den Planken sind mal kleiner und mal größer, damit Gras und kleine Pflanzen wild dazwischen wuchern können. Am Wegesrand, der mit einem LED-Lichtsystem raffiniert in Szene gesetzt wird, wachsen Sträucher und Bäume, Gräser und Blumen – je nach Zone verschieden hoch und dicht. Gerade an so einem wunderschönen Tag gibt es nichts schöneres als über diese Hochbahnstrasse zu schlendern, sich auf den diversen Bänken niederzulassen, den Leuten zuzuschauen, die Füsse im Wasser zu kühlen,  in einem der Cafes am Wegesrand ein Glace zu essen oder ein feines Glas Wein zu trinken….

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Nippori – die Stoffstadt inmitten von Tokyo

Nippori lässt das Herz jedes Textildesigners, jeder Schneiderin, Gestalters oder Gestalterin höher schlagen. Stoffladen reiht sich an Stoffladen. Ledershops, Knopfläden, kleine Geschäfte welche Garne und Applikationen anbieten….hier findet man alles. Die Auswahl ist so gross, dass man sich kaum entscheiden kann. Auch ich hab tolle und aussergewöhnliche Stoffe mit nach Hause gebracht.


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Duschen als Erlebnis

Wie duschen zum Erlebnis werden kann erlebte ich auf der kleinen Insel Chole in Tansania.

Brennsprit in Gefäss füllen, mit Streichhölzer entzünden, Gefäss unter das angebrachte Rohr schieben, 1-2 Minuten warten et voilà, schon hat man heisses Wasser. So simpel und sehr effizient, wenn auch nicht ganz ungefährlich.

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Die fünfte Bad Ragartz

Zum fünften Mal verwandeln über 80 Künsterlinnen und Künstler aus 17 Ländern Bad Ragaz und Vaduz in ein grosses Gesamtkunstwerk unter freiem Himmel. Künstlerdiner, spezielle Führungen sowie Kleinkunst in der Taminaschlucht runden das Programm ab und lassen ein Besuch in diesem Dorf zu einem Erlebnis werden. Die Ausstellung ist noch bis und mit 4. November zu sehen.

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Kunst am Bau – Satelittenschüsselverkleidungen in Berlin

Als ich an der Designmesse DMY in Berlin war, vielen mir die vielen, bunt verkleideten Satelittenschüsseln vis-à-vis meines Hotels auf. Etwas, was man hier noch nicht sehr oft sieht. Kein einziges mal fand ich das gleiche Motiv zweimal.

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Die Buchmaus

Gestern erhielt ich von meinem Gottenkind Gea diese tolle „Buchmaus“. Wie es der Name schon sagt, ist sie aus einem Buch hergestellt und ist dazu gedacht, Karten, Einkaufszettel, Samentüten, Federn und sonstige Wichtige Notizen festzuhalten und toll zu präsentieren. Sie ist wunderschön, praktisch und eine gute Idee ausgedienten Büchern ein zweites Leben einzuhauchen.

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Grüntee – Zeremonie in Kürze

Die Grünteezubereitung hat in Japan eine lange Tradition. Man benötigt spezielle Utensilien wie auch etwas Zeit dafür. Hier die nicht minder leckere Kurzversion. Beim Betreten der Sushibar steht schon alles bereit was man dazu braucht – eine Tasse, das Grünteepulver (auch Matcha genannt) sowie eine Armatur aus welcher auf Druck 82°Grad heisses Wasser fliesst.

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Babuschkas und Matroschkas

Im Moment begegne ich des öfteren Babuschkas und Matroschkamotiven. Nicht nur im Original als Schachtelpuppe, sondern auch als Motiv für Wanddekorationen, auf Stoffen, als Magnete…Wann und wo genau Matroschka geboren wurden ist bis heute noch unklar. Die Puppe scheint eine Mischung aus dem traditionellen russischen Osterei und einem japanischen Gelehrten zu sein.

Hier eine kleine Auswahl an gesehenem.

1: Ohrringe von Prachmeis, http://www.prachmais.ch

2: Stoff von DaWanda, http://www.dawanda.com

3/4: Wand deko: http://www.wandgedanken.de

5: Knopf: http://www.kunstvonuns.de

6: Messbecher: gesehen und gekauft im MOMA, New York

7: Magnete: gesehen und gekauft in Japan, im Shop erhältlich

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Löwenzahnsirup selber machen

Früher wurde Löwenzahnsirup als Ersatz für Honig gebraucht. Heute kennt man diesen Sirup kaum mehr. Er eignet sich zum Süssen von Tees oder Bowlen, um Desserts zu verfeinern, Suppen zu würzen…Das Rezept stammt von Oskar Marti aus seinem tollen Kochbuch: Frühling in der Küche.

Und so geht es.

1. 1 Geschirr voll Löwenzahnblüten bei vollem Sonnenschein geerntet.

2. Blüten kurz aber gründlich waschen.

3. Zusammen mit den Scheiben von zwei Zitronen, 1 Liter Wasser,  sowie einer halben Vanilleschote aufkochen und zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. Anschliessend durch ein Sieb/Tuch giessen.

4. Den Saft mit 1 Kg Zucker erneut aufkochen und etwa 1 Stunde einköcheln lassen.

In Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel gelagert ist der Sirup gut ein halbes Jahr haltbar.

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Zartgefiedert, betörend lockend, bunter Farbenrausch

Macrobilder aus dem eigenen Garten: Fotos Christoph Saager

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Das Wohnzimmer nach draussen verlegen

Die warmen Temperaturen sowie die spriessende Natur locken einem wieder ins Frei. Warum also den Wohnbereich nicht um eine gemütliche und vorallem Wetterfeste Sitzlandschaft erweitern?

Das Sofa Gordon 2 ,  aus pulverbeschichtetem Aluminium , sowie der Sessel wurden von Alfredo Häberli entworfen und in einer Kleinserie produziert. Den dazu passenden Salontisch Clara entwarf Hanspeter Weidmann. Leider wurde die Produktion schon nach nur zwei Jahren wieder eingestellt. Gefunden haben wir diese Raritäten bei Quadrat AG an der Bernstrasse 178 in Zollikofen. Ein tolles Designbüro welches Secondhand Klassiker verkauft und in wunderschönen Räumen präsentiert. Ein integriertes Restaurant/Kaffee läd zum verweilen ein.

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Rue Sainte-Catherine, Montreal

Die Rue Sainte-Catherine ist die Einkaufsstrasse in Montreal. Alle Labels von Rang und Namen sind in dieser Shoppingmaile anzutreffen. Aus den Schaufenstern funkelt und glitzert es einem entgegen und spannend gestaltete Interiors locken einem ins Innere. Dieses mal schenkte ich  nicht den grossen Läden meine Aufmerksamkeit, sondern dem Kleinen „nebenan“ und entdeckte dadurch bisher Ungesehenes.

Tolle Plakate und witzige Kleber…

Kleine „Zeichen“ und grosse Bilder

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Einzug des Bienenvolkes „Rosarot“

Nach dem traurigen Winterverlust meiner drei Bienenvölker, hielt diese Woche das neue, noch kleine Bienenvolk „rosarot“ Einzug bei uns. Obwohl diverse Obstbäume wie auch viele Frühlingsblumen in ihrer Farbenpracht um einen Besuch der Bienen buhlen, wird dies vom kalten und nassen Wetter verhindert. Seit dem Zuzug vor einer Woche, ist dies erst das zweite Mal, dass die Bienen fliegen können. Zurück kommen sie mit orangen, gelben und roten, prall gefüllten „Hosen“.

Ob es diesen Frühling schon Blütenhonig geben wird – eher unwahrscheinlich bei der grösse des Volkes „rosarot“. Die Beschriftungsetiketten wären jedoch schon gestaltet.


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Von Kirschblüten, Washi Masking Tapes und „Strassendeckeln“

Die Kirschblüte in Japan lockt die Menschen in Scharen in die Parks um unter einem dieser Bäume zu pick-nicken. Dies soll Glück und Gesundheit für das ganze Jahr verheissen. Das verblüffende an diesen Bäumen ist, dass keine Bienen oder sonstige Insekten zu sehen und hören sind. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Blüten keinen Nektar bilden und desswegen auch keine Insekten angelockt werden – folglich gibt es auch keine Kirschen an diesen Bäumen.

Die nur einige Tage währende Blütenpracht ist wunderschön anzusehen. Nachfolgend einige Impressionen der diesjährigen Kirschblüte in Narita/Japan.

Sogar der Schatten der Kirschblüten sieht entzückend aus.

Aufgefallen sind mir die vielen schönen und unterschiedlichen „Strassendeckel“. Ihre unterschiedlichen, meist geometrischen Formen sind sehr inspirierend und werden fotografisch festgehalten und wandern in mein Inspirationenbuch. Hier einige Beispiele dieser „Deckel“.

Gesehen und mitgebracht

Washi oder Masking Tapes aus Kamoi Papier sind schon länger „IN“. Auf meinen Streifzügen durch diverse Geschäfte fand ich einige wunderschöne und spezielle Tapes der Marke mt und Funtape. Ob man Couverts oder Grusskarten damit verziert, Fotos damit an der Wand befestigt, oder ein Geschenk damit verschönert ist jedem selber überlassen. Folgende Farben und Muster habe ich mitgebracht. Die Tapes können natürlich  per sofort erworben werden! Details dazu siehe ab Mai 2012 im Shop oder mir einfach dein Wunschtape angeben und schon einige Tage später ist es bei dir.

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Brinno

Eine Kamera, welche das Wachstum des Grases, den Blütenzyklus eines Aprikosenbaumes oder eine Wohnsituation als Film festhält. Wie das geht? Die Kamera je nach gewünschter Funktion einstellen, platzieren und Geduld haben. Unser Brinno steht im Garten, macht jeden Tag fünf Bilder und hält somit den Wachstum des Staudenbeetes fest. Den Film dazu gibts in einigen Monaten hier auf News.

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Eine Reise nach Peking

Eine Reise führte mich nach Peking – heute noch eine andere, fremde und faszinierende Welt. Ich schlenderte über den grössten, je gesehenen Flohmarkt, entdeckte surreal wirkende Szenen, ungewohnte Essensauslagen, und ich fühlte, wie es ist, in einer Wand “eingelassen” zu sein. Hier einige Bilder und Impressionen dieses Kurztrips.

Man kann ja nicht auf solch grossen Flohmärkten rumstöbern ohne etwas zu kaufen. Ein Metallhuhn, sowie acht entzückende, hauchdünne Porzellanschälchen, welche wie auf dem Bild als Eierbecher, kleine Vasen, Schalen für eine kleine Glacekugel…verwendet werden können, wechselten an diesem Tag den Besitzer.