Stoffdesign

Gewobene Foulards 2017

Wir haben diese Woche die Muster optimiert sowie uns für drei Farben entschieden. Frau Holzschuh – welche mein Projekt betreut – hat grossartiges geleistet. Sie zeigte mir stehts auf, was alles möglich ist, wurde nie müde gewünschte Anpassungen vorzunehmen sowie neue Farbkombinationen zu testen. Ich sehe der Kollektion mit viel Freude entgegen!

Die Kette wird in Marine, sprich einem dunklen blau eingezogen. Das bedeutet auch, dass alle drei Muster als Hauptfarbe blau aufweisen werden. Der Schuss erfolgt dann entweder in weiss, türkisblau oder einem apfelgrün. Gemischt mit dem Marineblau ergibt dies zarte, sommerliche Farbkompositionen, welche wunderschön zu Jeans, weissen Blusen, aber auch sommerlichen Kleider oder einem luftigen Leinenjacket passen. Ab Juni direkt bei mir oder im Pop-up Store bei Otis an der Münstergasse erhältlich.

Diesen Sommer erscheint zum ersten mal eine gewobene Foulardkollektion – daran „mitschuld“ ist mein alter Webstuhl, an welchem ich mittlerweile schon Stunden verbracht habe. Er zeigt mir auf, wie toll und angenehm gewobene Stoffe sein können. Durch die Reduktion der Farben tritt das Muster in den Vordergrund – auch dieses mal eher runde, geometrische Formen, inspiriert von gesehenem aus den Städten Montreal und Tokyo. Gewoben wird natürlich in der Schweiz. Die Firma WR Weberei Russikon AG hat sich dazu bereit  erklärt, meine kleine Kollektion zu weben. Heute bestimmte ich vor Ort die drei möglichen Muster, sowie definierte erste Farbkompositionen. Diese werden erneut auf Papier 1:1 gedruckt, um einen ersten visuellen Eindruck der Foulards zu erhalten. Nächste Woche erfolgt dann der definitive Entscheid und schon kann es los gehen.

 

Stoffkollektion 2016

Wie immer begann meine Arbeit mit dem erstellen eines Moodboardes. Farben, Formen und Strukturen welche mich ansprachen fanden Platz an meiner Pinnwand. Erste Zeichenversuche folgten. Schon bald zeigte sich, dass es sich dieses Jahr um architektonische Muster handeln könnte. Einige Architekten interessierten mich im besondern. So auch Otto Frei. Ein Buch mit seinen Arbeiten diente mir schlussendlich als endgültige Inspirationsquelle. Was eigentlich bei ihm sehr geometrisch erscheint, wurde bei mir zum organischen Muster. Ich war selber überrascht, den mit Pflanzenstrukturen  hatte ich bisher nicht viel am Hut. Erste Ideenskizzen wurden verfeinert, abgeändert, verdichtet und auch wieder verworfen, bis sich die jetzige definitive Kollektion aus drei Mustern – welche aus ein und derselben Struktur abgeleitet sind – heraus kristallisierte. Die Farbwahl viel mir leicht – wollte ich doch schon seit längerem eine dunkle, ja schwarz angehauchte Kollektion machen.

Die Stoffe wurden wie immer bei der Firma Jenny AG gewoben und auch dieses Mal bedruckt sie wieder die Mitlödi im Kanton Glarus. Nachdem letzte Woche die Grössen der Muster definiert wurden, sind soeben die ersten Probedrucke im Gang. Bei einer schwarzen Hintergrundfarbe nicht einfach, da die dunkle Farbe die Tendenz hat in die feinen Striche und Punkte zu verlaufen und so das Muster unscharf erscheinen zu lassen.

Wenn alles klappt, sollten die fertigen Foulards im Juli präsentiert werden.

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Die fertigen Foulards und ein Fotoshooting

Die ersten Foulards sind genäht und sogleich haben wir das schöne Wetter für ein Fotoshootings ausgenutzt. Dieses Mal fand es bei einem kleinen „Stöckli“ statt, 1778 erbaut, und uns die Besitzer netterweise zur Verfügung gestellt haben. Das Ambiente konnte nicht authentischer sein. Die Bilder haben einen Touch von Gotthelf, was mir sehr gut gefällt, und Manon machte wie immer einen grossartigen Job! Die Foulards sind offiziell zum ersten Mal bei Designschenken in Luzern am 4./5./6. Dezember zu sehen, sie können aber vorher bei mir zu Hause begutachtet und natürlich auch erworben werden.

 

Die ersten Probedrucke sind da!

Die ersten Probedrucke auf dem Originalmaterial sind da! Die Farben stimmen schon sehr gut, einige kleine Anpassungen nehme ich noch vor, doch sonst bin ich sehr zufrieden. Um die Grösse, Verteilung und Präsenz des Musters beurteilen zu können, hat die Firma Mitlödi alle Foulardmuster auf Papier gedruckt – nicht mit den korrekten Farben aber in 1:1. Dabei zeigt sich, dass ein Muster zu gross wirkt, beim anderen zu viel freier Rand ist….Anpassungen werden diesbezüglich noch von mir vorgenommen.

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Eine erste Selektion der Muster

Die Muster für die Foulards- und Kleiderstoffe sind gezeichnet – jetzt findet eine erste Selektion statt. Von den über zwanzig gezeichneten Designs werden es acht bis neun in die engere Auswahl schaffen. Danach stellt sich die Frage, welches Muster sich als Foulardstoff eignet und in welcher Farbe? Welche Muster müssen noch verkleinert oder vergrössert werden, damit die Proportionen stimmen?

Neben der Wahl der Muster findet gleichzeitig auch die Entscheidung zur Stoffwahl statt. Soll es diesmal Seide für die Foulards sein? Oft breite ich mein gesamtes Sortiment auf dem Boden aus, lege mal ein Muster mit einem geeigneten Stoff zusammen, wechsle da oder dort was aus, schaue welche Muster zueinander passen, lass es liegen und schaue beim vorbei gehen immer wieder drauf….und so kristalisiert sich nach Tagen und Wochen eine definitive Kollektion heraus.

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Inspirationen

Dieses Jahr waren die Inspirationen für die neue Stoffkollektion sehr breit gestreut. Nach ersten Zeichnungsversuchen am PC und per Hand auf Papier, entschied ich mich aber schnell für die geometrischen und oft gespiegelten Muster von Hausverzierungen und Holzbalkongeländern. Sehr abstrahiert, reduziert und geometrisch – wie so oft – ich warte noch auf die Entdeckung meiner blumigen-üppigen Seite:-)

Dieses Jahr werden eventuell einige der Stoffe nicht gedruckt sondern gewoben, genauer gesagt Jaquard-gewoben, so dass der Stoff auf beiden Seiten genutzt werden kann. Dies ist eine alte Technik, welche in der Schweiz nur noch wenige Webereien anbieten. Erste Verhandlungen und Musterbesprechungen laufen. Ich freue mich jetzt schon darauf, erste Muster in wenigen Wochen in den Händen zu halten.

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Stoffkollektion 2015 – erste Inspirationen

Inspiriert durch Gesehenes gestaltete/zeichnete ich bisher immer zuerst die Muster. In einem zweiten Schritt erfolgte die Umsetzung in Farbe. Dafür machte ich oft bis zu fünfzig verschiedene Farbvariationen pro Muster und die Beschränkung auf ein oder zwei Farbkombinationen pro Stoffdesign viel mir oft schwer.

Dieses Jahr ist alles ein wenig anders – bevor ich noch eine Idee zu den Mustern habe, steht meine Farbpalette mehr oder weniger fest. Wie immer hilft mir ein riesiges Moodboard an der Atelierwand erste Eindrücke, Farbverläufe und Inspirationen zu sammeln und die Ideen zu konkretisieren.

So einfach die Entscheidung der Farbpalette dieses Jahr war, desto schwieriger tue ich mich mit den Mustern. Eine Reise nach Madagaskar mit all seinen Blätterstrukturen schwirrt mir genauso durch den Kopf wie Gesehene Objekte aus dem Flugzeug. Aber genau so interessiere ich mich für die Muster von hölzernen Balkongeländern und Muster von Untergiebelmalereien. Wie ich mich entscheiden werde? Ich bin selber gespannt.

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Erste Bilder von zwei Schals sowie einem Blusenstoff

Heute war ein richtig schöner und warmer Herbsttag – ideal für ein Fotoshooting im Wald. Erste Impressionen von zwei unterschiedlichen Schals (Ando/flechtengrün und Ando/mint) sowie dem gleichen Stoff als Bluse in Satinqualität.

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Prototypen erstellen mit Barbara Zuber

Beladen mit sechs Stoffrollen machte ich mich heute auf den Weg zu Barbara Zuber (Label Baba) in Radelfingen. Wie schon letztes Jahr  „tüfftelten“ wir gemeinsam die optimale Verarbeitung der einzelnen unterschiedlichen Schals aus und hielten jeden Nähversuch schriftlich fest.

Da jede Person einen anderen Geschmack bezüglich Schallänge, Breite, Dreiecktuch oder Schlauchschal hat gibt es dieses Jahr ein einmaliges Schal-Konzept.

Sei selber Designer und entscheide wie dein Schal aussehen soll. Ich stelle sechs unterschiedliche Stoffmuster sowie meine Ideen zur Verfügung – du entscheidest welche Masse, Form und Farbe dein Unikat haben soll – zwei bis drei Wochen später klopft der Postbote an deine Türe und überreicht dir das Paket mit deinem Schal darin.

Hinweis: Von jedem Stoff sind knapp zwanzig Meter vorhanden, sprich es wird maximal 12 Schals von jedem Muster geben. Durch dein eigenes Zusammenstellen entsteht ein Unikat!

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Von Hand ausfransen des Schales Ando/grau

Stoffkollektion 2014

Heute war es soweit und ich konnte die 15 Stoffrollen in Mitlödi abholen. Eine feine Baumwoll/Cashmere Qualität, einen feinen sowie einen etwas dickeren Satinstoff mit wunderschönem Glanz. Nun geht es an das Verarbeiten. Die ersten Kleidungsstücke aus meinen Stoffen werden an der Tatsachen Baden am Stand von Cascade – Christine Hurst vom 28.11. – 30.11.14 präsentiert. Danach können die Stoffe und Schals direkt bei mir oder ab dem 13.12.14 im Pop-up Store bei Cascade in Langenthal begutachtet, befühlt und erstanden werden.

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Stoffkollektion „Outlines“ wird soeben gedruckt

Wie der Name der Kollektion verrät, handelt es sich bei den diesjährigen Mustern um die Umrisse/Grundrisse von Gebäuden. Genauer gesagt von Design- und Kunstmuseen, welche aneinandergereiht oder gespiegelt ein sich wiederholendes Muster generieren. Bei den drei Foulardmustern handelt sich immer um den gleichen Grundriss (Designmuseum Tokio von Tadao Ando), welcher aber durch seine unterschiedliche Anordnung und Farbigkeit drei eigenständige Designs generiert (siehe Foto). Bei zwei Stoffen wurde bewusst eine so geringe Meterzahl bestellt, dass es gerade mal für drei Kleidungsstücke reichen wird. So trägt Frau sozusagen ein Unikat. Die Stoffe und Schals werden ab November 2014 erwerbbar sein. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt der Schalmuster sowie die Farbpalette der gesamten Kollektion.

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Die ersten Probedrucke der Stoffkollektion 2014 sind da!

Letzte Woche war es endlich so weit – ich konnte die ersten Probedrucke meiner Stoffkollektion bei Mitlödi anschauen gehen. Wie schon bei der ersten Kollektion war die Nervosität gross – stimmen die Farben, wie sieht das Muster auf dem ausgewählten Stoff aus, ist die Grösse des Musters optimal….

Anhand unzähliger Farbproben wird entschieden, ob und wie noch etwas geändert werden soll. Oft sind es nur kleine Nuancen, welche aber das gewisse Etwas ausmachen und zum Beispiel eine Farbe mehr leuchten lassen oder das Zusammenspiel der Muster harmonischer werden lässt. Ein Design welches eigentlich als Kleiderstoff gedacht war gefällt mir so gut, dass ich mich kurzerhand dazu entschliesse, auch den Schalstoff so bedrucken zu lassen. Wie schon bei der ersten Kollektion werden nur so viele Meter Stoff gedruckt, dass maximal 20 Schals pro Design entstehen werden. Spätestens ab November kann die limitierte Kleinserie erworben werden.

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Meine Stoffe bei den zwei Labels Cascade und Thex

Was sich alles aus meinen Baumwollstoffen machen lässt, beweisen die zwei Labels Cascade und Thex.

Das Cascade in Langenthal wird von Christine Hurst geführt, welche soeben das zehnjährige Jubiläum feiern konnte. Eine grosse Vielfalt von unterschiedlichsten Schnitten und Musterkombinationen sind in ihrem schönen Laden mit angrenzendem Atelier zu finden. Viele Stücke werden speziell auf Kundenwunsch angefertigt. Neben ihren Kleidern findet man auch immer wieder tolle Objekte und Schals von anderen Labels. Cascade Laden und Atelier, Wiesenstrasse 1,4900 Langenthal.

Die thex.boutik liegt an der Bernstrasse 1, in 3053 Münchenbuchsee, direkt beim Kreisel. Die Inhaber/innen sind Barbara Junker undTherese Rufer, welche in ihrem Geschäft neben Kleidern, Objekten, Schmuck und Büchern auch Nähkurse anbieten. Für den wunderschön angelegten Aussenbereich sind  Kurt Odermatt / Jürg Maurer von Naturgartenleben zuständig. Auserlesene Stühle, Tische sowie spezielle Pflanzen findet man in dieser tollen und lichtdurchfluteten Boutik genau so wie Designobjekte von diversen Schweizer Labels. Meine Stoffe können hier als Meterware, aber auch als fertiges Kleidungstück erworben werden.

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Auf der ganzen Welt halte ich mit meiner Kamera „Strassendeckel/Dolendeckel“ fest. Die Strukturen sind je nach Land unterschiedlich – ihnen gemeinsam sind aber oft geometrische Formen. Diese dienen mir als Inspirationsquelle für mögliche Stoffmuster. Erste Versuche machen ersichtlich, dass nur schon ein Muster  je nach Grösse und Farbwahl x Möglichkeiten generiert. So entstehen zu jedem Muster ca. 40 unterschiedliche Farbkombinationen in unterschiedlicher Grösse und Anordnung.  Auf Papier ausgedruckt beginnen erste Evaluationen. Schnell zeichnen sich  Favoriten ab.

Die Suche nach einem Produzenten in der Schweiz erweist sich schwieriger als gedacht. Einerseits weil es nur noch sehr wenige Textildruckereien in der Schweiz gibt und andererseits, weil die angefragten Firmen keine Kleinserien, sondern nur ab 500m Bestellmenge drucken.

Nach langem Suchen werde ich fündig.  Der Baumwollstoff  wird in Ziegelbrücke vom Familienbetrieb Jenny Fabrics gewoben, und 30 km weiter  im Linthal von der  Mitloedi AG bedruckt. Lange Transportwege fallen dadurch  weg. Made in Switzerland von A bis Z !

Aus dem feinen Baumwollgewebe entstehen grosse, kuschelige Schals für kalte Wintertage sowie laue Sommernächte, welche ab Oktober 2013 bei mir direkt oder in den Läden von Erfolg erworben werden können. Der dicke Satinbaumwollstoff wird von Christine Hurst (Label Cascade Langenthal) zu Kleidern verarbeitet und erste Stücke sind an der IN&OUT in Langenthal im Okober zu sehen.

In meinem Pop-up Store in Bern im November können die Stoffe wie auch die Schals befühlt, probiert und natürlich auch erwoben werden.

Letzte Woche war es endlich soweit – ich konnte meine erste Stoffkollektion in Mitlödi abholen. Fast noch druckfrisch wurden die feinen Mousseline Stoffe von Barbara Zuber und mir zu Schals in unterschiedlichen Grössen verarbeitet. Nun fehlte nur noch  eine tolle Verpackung sowie das Label. Wieder einmal zeigte sich, dass viele kleine Schritte notwendig sind, bis ein fertiges Produkt im Laden abgeliefert werden kann.

Dies war heute am 8. Oktober 2013 der Fall. Ich machte mich mit einem  Koffer voller Foulards auf zu einer kleinen Tour-de-Suisse in alle vier Erfolg-Läden der Schweiz (Bern, Basel, Luzern und Zürich). Ich freue mich sehr, mein Produkt bei Erfolg in den Schaufenstern zu sehen.

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