Estë – mehr unter Arbeiten – Estë

Estë – schlafen als Erlebnis.

Estë steht für Sinnesrausch, Abenteuer, träumen unter Bäumen, dem Himmel ein Stückchen näher sein,  mit dem Blick zu den Sternen einschlafen um vom Morgenlied der Vögel wieder geweckt zu werden.
Estë steht für ein einmaliges Schlaferlebnis im Baum.

Wie das Objekt am Baum platziert, fixiert und gesichert wird, erfährt man bei einem persönlichen Gespräch.

Der Anwendungsbereich reicht vom eigenen Garten über den Wald bis hin zu Parks im urbanen Raum.

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Vom Modell zum Prototypen

Der Estë – Prototyp wurde von der Firma Sarna-Plastec hergestellt. Kaum zu Hause, wird er nun die nächsten Tage unterschiedlichen Tests unterzogen. Gestern fanden die ersten Häng- sowie Belastungstest statt. Soviel vorneweg – es ist traumhaft im Prototypen Estë zu liegen! Gerade gestern wo Wolkenfetzen in windeseile an einem vorbei zogen, Sonne und Wolken sich im Minutentakt abwechselten, die Blätter um die Wette rauschten, die umliegenden Bäume sich mächtig bogen unter den Windböen, und die Vögel mit ihrem Gezwitscher zur Höchstform aufliefen.

Er liegt sehr stabil und ruhig am Baum. Ein Ein und Aussteigen ist kein Problem und Belastungen bis 90 Kg hat er auch problemlos überstanden. Wir haben uns von knapp über dem Boden hängend und etwas skeptisch/ängstlich bis in luftige 1.90 meter Höhe vorgewagt.

Die neuesten Bilder dazu unter Arbeiten – Estë

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Die erste Nacht im Estë

Kurz vor zwanzig Uhr hatte ich mich eingerichtet. Schlafsack, Teekanne, Tagebuch, Lesestoff, Stirnlampe….alles ist im Estë verstaut und in Griffnähe. Das rauschen der Blätter nimmt stetig zu, die Vögel singen ihr Abendlied. Langsam dunkelte es ein. Ein ungewohntes Knacken im Unterholz lässt mich ab und zu das Gelände um den Estë absuchen in der Hoffnung ein Tier zu erspähen. Zu lesen, während einem der Wind das Haar zerzaust, zwischendurch in die wippenden Baumkronen zu schauen und dabei ein Tee zu trinken ist ein Gefühl von Abenteuer und Freiheit. Wann habe ich das letzte mal unter freiem Himmel genächtigt? Es wird dunkler, die Vögel verstummen langsam. Ein Tag verabschiedet sich. Man nimmt jedes Geräusch, jede kleine Veränderung ganz intensiv und bewusst wahr.
Der Wind hat nachgelassen und dann kommt er……der Regen. Kurz nach zehn Uhr, baue ich im Schein meiner Stirnlampe mein Nachtlager für heute ab.

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