Die Keramikserie En ist glasiert und gebrannt

Begonnen hat alles mit einem zweiwöchigen Intensiv -Drehkurs an der Schule für Gestaltung in Bern. Laurin Schaub brachte uns das Zentrieren, Drehen von unterschiedlichen Objekten, sowie das Abdrehen bei. Seither lässt mich das Thema Keramik/Steinzeug nicht mehr los. Weitere Kurse folgten. Schon immer wollte ich mir meine eigenen Teller drehen – gedacht getan. Aus einem früheren Workshop bei Tortus in Kopenhagen kannte ich Tasja Pulawska, welche dazumal als Assistentin dort arbeitete. Mittlerweile hat sie ein eigenes Geschäft aufgebaut und dreht wunderschöne Tassen, Teller und Schalen. Ich fragte bei ihr an, ob sie mir das Drehen von Tellern lernen könnte. Und jetzt  – einige Monate später – ging meine Reise Richtung Kopenhagen los. Wir begannen klein mit 700g Ton für die kleinen Teller und steigerten dies für die grössten Teller bis zu 1,8 kg Ton. Ein Kraftakt so viel Material zu zentrieren, flach zu drücken und dann noch schön gerade werden. Doch wie sagt man so schön – Übung macht den Meister. Kein Teller ist perfekt, doch mit noch mehr Übung könnten kleine Schönheiten entstehen. Innerhalb meiner fünf Tage in Kopenhagen entstand  ein Set aus kleinen, mittleren und grossen Tellern, eine grosse dazu passende Schale sowie Olivenöl, Salz und Pfeffer Teller. Die Teller sind innen schlicht weiss glasiert und aussen naturbelassen. So passen sie zu anderen Farben wie auch gemusterter Keramik und können beliebig kombiniert werden.  Einige der Teller werden am ersten Advents Sonntag bei Otis in Bern zu sehen sein. Der Name En kommt einerseits aus dem Dänischen und bedeutet eins, gleichzeitig bedeutet es in der Japanischen Sprache Kreis – meine ersten Kreise/Teller.


 

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